Kulturschuppn Mühldorf
Theater, Theater....

1995 - Veranstaltungen


Die Grattler Oper

Die Grattler Oper führt den Zuschauer in die Zeit der Jahrhundertwende zurück. Die Fischlechners, am Schicksal zerbrochen und von den Verhältnissen erdrückt, haben gerade ihren Sohn zu Grabe getragen, den man kurz zuvor im Wald erschossen aufgefunden hat. Seine Schwester Maria glaubt nicht an einen Unfall und verdächtigt die Jäger des Grafen, ihren Bruder beim Wildern heimtückisch getötet zu haben. Sie verfolgt unerbittlich die Spur der Mörder und schreckt auch nicht vor Stanzlinger, dem allmächtigen Verwalter des Grafen, zurück. Pasolini, "ein halber Ungar, ein halber Schlawack und ein halber Italiano mit einem letzten Stück Zigeuner", wie er sich selbst beschreibt, hilft Maria dabei auf geheimnisvolle Weise.

Der Münchener Autor Gerhard Loew hat dieses Stück aus begreiflichem Zorn über die Klischeehaftigkeit vieler so genannter Volksstücke geschrieben. Er lässt seine Figuren eine echte und unverfälschliche Sprache sprechen und verleiht ihnen starke Charakterzüge.

Die Musik zum Stück stammt aus der Feder von Peter Michael. Wenn auch der Name "Grattler Oper" darauf hindeuten mag , ist sie alles andere als opernhaft. Michael verwendet Stilelemente des Rock und Blues genauso wie versöhnliche Walzerklänge. Die Lieder gehen ins Ohr und so mancher Fuß zuckt im Rhythmus mit.

Aladin

Der Straßenjunge Aladin begegnet auf einem Bazar der wunderschönen Prinzessin Jasmin und verliebt sich in sie. Er träumt von Reichtum und Glück – das Alles müsste er haben, um an der Seite der geliebten Prinzessin sein zu dürfen.

Sharman, der böse und machthungrige Wesir des Sultan, möchte sich in den Besitz einer Wunderlampe setzen. Mit Hilfe des mächtigen Lampengeistes hofft er, seine finsteren Träumen zu verwirklichen. Die Lampe ist jedoch in einer Wunderhöhle verborgen – voll mit verlockendem gold, Diamanten und wertvollen Schätzen. Die Höhle darf jedoch nur der betreten, der reinen Herzen ist.

Diese Eigenschaften erkennt er in Aladin. Aladin lässt sich von dem als alten Mann verkleideten Sharman überreden und in die Höhle locken. Dort muss er erkennen, dass Sharman ihn ausgenutzt und verraten hat. Er gibt die Lampe nicht heraus und Sharman nutzt seine Zauberkräfte, um Aladin für immer in der finsteren Höhle gefangen zu setzen.

Als er zufällig an der alten Lampe reibt, erkennt er das Geheimnis. Dschinni, der Lampengeist erscheint.

Von da an ändert sich alles in Aladins Leben….         

Buch und Regie: Mauricio Zupeuc